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GUT ZU WISSEN

 

Einfach erklärt.

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Was ist Legasthenie & Dyskalkulie?

Legasthenie beschreibt Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens – bei ansonsten normaler bis überdurchschnittlicher Intelligenz.

Dyskalkulie betrifft das Erlernen grundlegender Rechenfertigkeiten – ebenfalls unabhängig von der allgemeinen Intelligenz.

Legasthenie und Dyskalkulie verfügen über eine andere Art der Sinneswahrnehmungen und verarbeiten Informationen auf individuelle Weise.

 

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Was ist Legasthenie & Dyskalkulie?

Diese Unterschiede machen das Lernen auf herkömmliche Weise schwieriger – verlangen aber keine "Heilung", sondern ein angepasstes Lernumfeld und eine besondere Form der Förderung.


Ursächlich sind different ausgeprägte Sinneswahrnehmungen im Bereich

  • der Optik,
  • der Akustik und
  • der Raumwahrnehmung.



In Verbindung mit Buchstaben oder Zahlen kommt es dadurch immer wieder zu sogenannten Wahrnehmungsfehlern. Diese werden häufig fälschlicherweise als "Schlampigkeitsfehler" oder mangelnde Aufmerksamkeit gewertet.


Wichtig zu verstehen ist:

Legasthenie und Dyskalkulie bedeuten nicht, dass ein Mensch weniger kann – sondern dass er anders lernt. Diese besondere Wahrnehmung ist angeboren und bleibt Teil des Lebens. Doch mit Verständnis, dem richtigen Zugang und liebevoller Begleitung kann jeder seinen ganz eigenen Weg gehen – und dabei über sich hinauswachsen.

 

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Was ist eine Lese-Rechtschreibschwäche oder Rechenschwäche?

Im Gegensatz zur genetisch bedingten Legasthenie oder Dyskalkulie sind eine Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) oder eine Rechenschwäche erworbene Lernprobleme. Sie entstehen häufig durch ungünstige Lernvoraussetzungen oder mangelnde Förderung. Es gibt aber auch viele andere Ursachen für eine erworbene LRS. Gezielte Übungen bringen meist positive Veränderungen und Fortschritte.


Diese Schwächen sind vorübergehend – mit entsprechender Unterstützung kann das Kind schnell Fortschritte machen.



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Warum individuelles Training so wichtig ist?

Lehrpersonen leisten tagtäglich großartige Arbeit. Doch der Schulalltag lässt oft wenig Raum für gezielte Einzelförderung. Gerade bei speziellen Lernbedürfnissen wie Legasthenie oder Dyskalkulie ist jedoch ein individuell angepasstes Training entscheidend.


Nur im engen Zusammenspiel von Eltern, Schule und spezialisierten Fachkräften kann ein Kind die Förderung erhalten, die es wirklich braucht.



 

@lernschatz

KinFlex®

KinFlex® ist eine kinesiologische Methode, die sich mit frühkindlichen Reflexen beschäftigt. Diese Reflexe sind angeborene Bewegungsmuster, die Kinder in ihren ersten Lebensphasen dabei unterstützen, sich körperlich, emotional und geistig zu entwickeln. Sie bilden eine wichtige Grundlage für Wahrnehmung, Motorik, Konzentration und Lernfähigkeit.


Im Laufe der kindlichen Entwicklung sollten diese Reflexe nach und nach in den Hintergrund treten, damit bewusste, gezielte Bewegungen und Lernprozesse möglich werden. Bleiben einzelne Reflexe jedoch aktiv, kann dies das Kind im Alltag und besonders im Lernprozess unbewusst belasten. Mögliche Auswirkungen zeigen sich zum Beispiel in Form von Konzentrationsschwierigkeiten, motorischer Unruhe, schneller Überforderung oder emotionaler Unsicherheit.


KinFlex® setzt genau an diesen Zusammenhängen an. Mit gezielten Bewegungs-, Wahrnehmungs- und kinesiologischen Übungen wird das Nervensystem sanft unterstützt, frühkindliche Reflexmuster zu verarbeiten, auszugleichen und neu zu organisieren. Dadurch kann mehr innere Ruhe entstehen und das Kind gewinnt an Stabilität, Aufmerksamkeit und Körpergefühl.


Diese Methode ergänzt das klassische Lerntraining auf ideale Weise, da sie nicht nur an den sichtbaren Lernherausforderungen arbeitet, sondern auch an deren möglichen Ursachen. KinFlex® versteht sich als ganzheitlicher, nicht-medizinischer Ansatz, der Kinder in ihrer Entwicklung stärkt und ihnen mehr Leichtigkeit im Lernen und im Alltag ermöglichen kann.


KinFlex® setzt genau hier an:


• Noch aktive frühkindliche Reflexe werden erkannt und sanft dabei unterstützt, bestehende Spannungen abzubauen.

• Durch gezielte Bewegungs-, Wahrnehmungs- und kinesiologische Übungen wird das Zusammenspiel von Körper und Nervensystem gefördert.

• Speziell abgestimmte Musik kann dabei helfen, beide Gehirnhälften anzusprechen und die Verarbeitung im Nervensystem zu unterstützen.

• Ziel ist es, mehr innere Ausgeglichenheit zu schaffen, sodass sich Lernfähigkeit, Konzentration und Entwicklung freier entfalten können.